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Einzelstück
- Lutz-Harald Richter
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Re: Subject
06 Juli 2011 00:56Der Prototyp wurde auch zu einem Zeitpunkt (1960, daher C60) gebaut, als der Ami 6 bereits fertig entwickelt war. Er war deutlich größer als der Ami 6, hatte Hydropneumatik und einen luftgekühlten 4-Zylinder-Boxermotor. Somit war er konzeptionell ein Vorläufer des GS und wäre auch in der in Frankreich zu dieser Zeit von Simca und Peugeot besetzten Mittelklasse angetreten.
Auch mit Panhard hatte er nichts zu tun. Er wäre allerdings auch für den deutlich größeren PL17 ein Konkurrent gewesen. Nur hatte der nur einen 2-Zylinder-Boxer mit ganz eigenen Konstruktionsmerkmalen. Auch der später aus dem PL17 entwickelte CT24/BT 24 war nicht mit dem C60 verwandt und die einzige stylistische Ähnlichkeit sind die Scheinwerfer hinter Glas.
Dabei war der CT/BT24 deutlich eleganter als der unfertige Prototyp C60.
Der allerdings deutete bei deutlich geringerer Außenlänge von ca. 4 Metern (Panhards waren ca. eine halben Meter länger) deutlich bessere Proportionen und durch die glatten Flanken ein saubereres Design an als Bertonis "bestes Werk" Ami 6 - so Bertonis eigene Einschätzung - in fertigem Zustand.
Das Projekt wurde aufgegeben, zum einen weil es zu teuer geworden wäre, zum anderen aber auch weil Citroen oder besser Michelin nicht an einen großen Markt für Mittelklasseautos in Frankreich glaubte.
So wurde als Ersatz für das Projekt C60 das Projekt F gestartet und fast serienreif entwickelt. Dies sollte mit verschiedenen Motor- und Fahrwerksvarianten (2- und 4-Zylinder sowie anfangs auch Wankelmotor und Drehstabfederung und bei den Spitzenversionen Hydropneumatik) ein breites Spektrum abdecken, als Ami-Nachfolger und Mittelklassemodell zugleich. Aber nicht nur die unglückselige Idee, in der Mittelklasse mit einem Kleinwagenderivat anzutreten, sondern auch das unsäglich häßliche Design der Serie F sorgten 1967 kurz vor dem geplanten Debut (die Karosseriewerkzeuge und andere Maschinen zur Produktion waren bereits geordert und mussten bezahlt werden) für das Ende des Projekts.
So begann kurze Zeit später das Projekt G als reines Mittelklasse-Modell mit nur einer Motorversion und Hydropneumatik, das 1970 als GS präsentiert wurde.
Lutz-Harald Richter
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- MaTHias
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Re: Subject
01 Juli 2011 21:45M.
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- Jochen SM-13
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Re: Subject
01 Juli 2011 17:30Hässlich ist ein hartes Wort, aber man kann es hier wohl aus sich herauspressen, obwohl man lieber "originell" und "einzigartig" gesagt hätte...
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- Tobias
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- Helge
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Re: Subject
01 Juli 2011 09:27Evtl. ist das sgar ein Prototyp des GS.
Viele Grüße
Helge
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- Tobias
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