Anders als bei den D-Modellen war bei SM, GS, CX und BX die Verkaufsbezeichnung nicht mit der technischen Baureihenbzeichnung identisch. Hier wurden die Entwicklungskürzel übernommen.
So war der GS (Projekt G) ein GX (GS Birotor war GZ, GSA war GY), der CX hieß MA (Projekt M nach dem nicht verwirklichten Projekt L), der BX XB und der SM war eben SB, nach dem Projekt S. Die Baureihen waren in verschiedene Varianten unterteilt. Beim SM gab es nur die Varianten SB, SC und SD. Warum es keinen SA gab, kann nur vermutet werden, aber die Abkürzung SA war in Frankreich wohl kaum anstößig, sie bedeutet Aktiengesellschaft. Evtl. war SA für das ursprünglich geplante nicht verwirklichte 4-Zylinder-Modell vorgesehen. Beim GS gab es GA (Limousine 1015 und später 1130), GB (Limousine 1220), GC (Break 1220), GD (Service 1220), GE (Break 1015/1130), GF (Service 1015/1130), GG (Birotor GZ GG), GH (X2), GL (1300, GS X3). GI, GJ und GK wurden ausgelassen. Sie sollten wohl ursprünglich für die 1130er verwendet werden, die dann aber GA, GE und GF von den 1015ern fortführten.
Nach Baureihe und Variante (z.B, SB SC) folgte dann die Serie, 00 mit der laufenden Nummer von 0001 bis 9999 gebauten Fahrzeugen, 01 von (1)0000 bis (1)9999 , z.B.15 von (15)0000 bis (15)9999 , beim SM (fast) immer 00, da von keiner Variante 10000 Stück hergestellt wurden (es gab dennoch eine Hand voll SB 01, denn manchmal wurde bei wesentlichen Änderungen zum neuen Modelljahr vorzeitig eine neue Serie begonnen, und einige 2,7-Liter-Vergaser, die noch nach Einführung des Einspritzers gebaut wurden, wurden so als neue Serie gezählt.
Lutz-Harald Richter
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