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Orangenhaut

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Re: Subject

03 Aug. 2010 05:22
#21
Sonja postete
ich bin davon ausgegangen, dass die orangenhaut auch aussieht wie eine orangenschale, oder zellulitis ähnlich
und nicht erst durch irgendwelche spiegeleien.

sympa??

lg
sonja
-
Recht hast Du meine Gute
-

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Re: Subject

02 Aug. 2010 22:52
#22
John postete
Wie wär´s mit Klavierlack?
Hammerschlagfarbe. Damit fällt die Orangenhaut weniger bis gar nicht auf.
Grüße!

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  • John
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Re: Subject

02 Aug. 2010 22:09
#23
Wie wär´s mit Klavierlack?

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  • Sonja
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Re: Subject

02 Aug. 2010 22:02
#24
hauptsache, sympas auto hat am ende des tages keine orangenhaut mehr.

lg

sonja

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Re: Subject

02 Aug. 2010 20:43
#25
Warum haben Männer keine Zellulitis?
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Weil's nicht gut aussieht!

:-)
Grüße!

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  • Sonja
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Re: Subject

02 Aug. 2010 19:29
#26
ich bin davon ausgegangen, dass die orangenhaut auch aussieht wie eine orangenschale, oder zellulitis ähnlich. und nicht erst durch irgendwelche spiegeleien.

sympa??

lg

sonja

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Re: Subject

02 Aug. 2010 17:29
#27
Aber ein Mangel ist Ohaut schon.

Zellulitits ja auch!

Andreas

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Re: Subject

02 Aug. 2010 17:22
#28
Wasserlösliche Lacke sind nach Aushärten nicht mehr wasserlöslich sondern wasserunlöslich. Seit wann brauchen Wasserlacke eine Schutzschicht, damit sie nicht im Regen abgewaschen werden? Habe ich irgendetwas nicht mitbekommen?

Aber ich wüsste gerne, was unter einer Orangenhaut hier überhaupt verstanden wird. Für mich hat ein Lack eine Orangenhaut, wenn er zwar eine glatte Oberfläche hat (durch Draufsehen im ganz flachen Winkel ist also kein Fehler erkennbar), aber bei Spiegelung werden die Konturen durch viele kleine Verzerrungen ungleichmäßig. Stimmt das so?

Was die Lackanwendung bei kleinen Reparaturen angeht: Hier besteht das größte Risiko der Gesundheitsschädigung, denn in kleinen Klitschen werden die Leute nicht gefragt, ob sie die Lösungsmittel einatmen wollen oder nicht, sie inhalieren oder sie sind ihren Job los. Da ist ein Verbot die einzig sinnvolle Lösung. Außerdem sehe ich es wie Sympa:
Wenn man es richtig macht, kann man auch mit wasserlöslichen Lacken Top-Qualität erzeugen

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  • Sonja
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Re: Subject

02 Aug. 2010 17:17
#29
SyMpa postete
-
mir ging's eigentlich darum, ob der Orangenhauteffekt bei Wasserlacken zwangsläufig ist
und nicht um eine Weltanschauungsfrage
-
lt. Lackiererblatt
www.lackiererblatt.de/LAMainLackierfehlerDetail.asp?id=4
handelt es sich auch bei Wasserlack um einen Lackierfehler
so auch Lesonal (Hersteller von Reparaturlacken)
www.lesonal.de/c3view.php
-
Erscheinungsbild
Unebene Oberflächenformation, orangenschalenartiges Aussehen der Lackoberfläche

Ursache
• Lackviskosität zu hoch
• Abstand zum Objekt zu groß
• Spritzdruck zu gering
• Der Spritztemperatur nicht angepasste Härter und Verdünnungen (zu kurz)
• Zu hohe Spritzkabinentemparatur
• Zu wenig Verdünnung
• Produkte nicht sorgfältig aufgerührt, gemischt und vernetzt

Vermeidung
• Härter und Einstellzusätze der Spritztemperatur anpassen
• Pistolendüse und -druck richtig einstellen, Spritzmethode überprüfen
• Empfohlene Spritzviskosität mit empfohlener Verdünnung einstellen
• Alle pigmentierten Unztergründe und Decklacke gut aufrühren und sorgfältig mischen

Reparatur
Geringe Störungen mit Körnung P1200 anschleifen, danach mit Feinpolierpaste und Hochglanzpolitur aufpolieren
• Größere Störungen planschleifen und neu lackieren
-
dann ists doch ein fehler vom lackierer, wenn sogar hersteller das so benennen.

lg

sonja

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Re: Subject

02 Aug. 2010 16:10
#30
Helge postete
Ich wage zu behaupten, dass die Masse der Reparaturlacke annähernd an die Masse der Neulacke heranreicht.
Das glaube ich bei weitem nicht. Vielleicht ein Zwanzigstel eher.

Wer kennt Zahlen?
Grüße!

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Re: Subject

02 Aug. 2010 15:57
#31
-
mir ging's eigentlich darum, ob der Orangenhauteffekt bei Wasserlacken zwangsläufig ist
und nicht um eine Weltanschauungsfrage
-
lt. Lackiererblatt
www.lackiererblatt.de/LAMainLackierfehlerDetail.asp?id=4
handelt es sich auch bei Wasserlack um einen Lackierfehler
so auch Lesonal (Hersteller von Reparaturlacken)
www.lesonal.de/c3view.php
-
Erscheinungsbild
Unebene Oberflächenformation, orangenschalenartiges Aussehen der Lackoberfläche

Ursache
• Lackviskosität zu hoch
• Abstand zum Objekt zu groß
• Spritzdruck zu gering
• Der Spritztemperatur nicht angepasste Härter und Verdünnungen (zu kurz)
• Zu hohe Spritzkabinentemparatur
• Zu wenig Verdünnung
• Produkte nicht sorgfältig aufgerührt, gemischt und vernetzt

Vermeidung
• Härter und Einstellzusätze der Spritztemperatur anpassen
• Pistolendüse und -druck richtig einstellen, Spritzmethode überprüfen
• Empfohlene Spritzviskosität mit empfohlener Verdünnung einstellen
• Alle pigmentierten Unztergründe und Decklacke gut aufrühren und sorgfältig mischen

Reparatur
Geringe Störungen mit Körnung P1200 anschleifen, danach mit Feinpolierpaste und Hochglanzpolitur aufpolieren
• Größere Störungen planschleifen und neu lackieren
-

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Re: Subject

02 Aug. 2010 15:25
#32
P.Biehl postete
John postete
Ein Problem waren außerdem die bei der Herstellung der Lacke anfallenden Abfälle.
Gesundheits- und Umweltschäden oder eine besser Lackoberfläche: für mich fällt die Entscheidung da eindeutig aus.
Das ist leider falsch dedacht. Auf einen Wasserlack gehört trotzdem eine Acrylschicht, ein Vernis, der verhindert, daß die Autos im Regen entlackt werden. Also arbeitet der Lackierer so oder so mit Acryllack. Außerdem muß im Reparatursektor ein Wahnsinnsaufwand für spezielle Spritzkabinen mit Luftentfeuchtern etc. betrieben werden, was indirekt die Umwelt auch sehr belastet. Die ökologischen Vorteile der Wasserfarben kommen nur bei der Produktion zum tragen, wo enorm viel lackiert wird. Für den kleinen Garagisten wäre es viel besser, er dürfte noch "normal" lackieren.
Hallo Peter,

Johns Argument gilt auch für den Garagisten. Denn Acryllack erzeugt bei der Produktion giftige Abfälle. Ich wage zu behaupten, dass die Masse der Reparaturlacke annähernd an die Masse der Neulacke heranreicht. Und ein Schutzlack der den Wasserlack vor Regen schützt, belastet die Umwelt weniger als eine Lackschicht komplett aus Acryllack.


Viele Grüße

Helge
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Re: Subject

02 Aug. 2010 15:04
#33
John postete
Ein Problem waren außerdem die bei der Herstellung der Lacke anfallenden Abfälle.
Gesundheits- und Umweltschäden oder eine besser Lackoberfläche: für mich fällt die Entscheidung da eindeutig aus.
Das ist leider falsch dedacht. Auf einen Wasserlack gehört trotzdem eine Acrylschicht, ein Vernis, der verhindert, daß die Autos im Regen entlackt werden. Also arbeitet der Lackierer so oder so mit Acryllack. Außerdem muß im Reparatursektor ein Wahnsinnsaufwand für spezielle Spritzkabinen mit Luftentfeuchtern etc. betrieben werden, was indirekt die Umwelt auch sehr belastet. Die ökologischen Vorteile der Wasserfarben kommen nur bei der Produktion zum tragen, wo enorm viel lackiert wird. Für den kleinen Garagisten wäre es viel besser, er dürfte noch "normal" lackieren.
Grüße!

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Re: Subject

02 Aug. 2010 14:11
#34
Die EU-Schwachmaten haben ein Herz für Mitarbeiter und die Umwelt; die Lösungsmittel in den alten Lacken hatten gravierende Gesundheits- und Umweltschäden zur Folge. Ein Problem waren außerdem die bei der Herstellung der Lacke anfallenden Abfälle.
Gesundheits- und Umweltschäden oder eine besser Lackoberfläche: für mich fällt die Entscheidung da eindeutig aus.

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Re: Subject

02 Aug. 2010 14:07
#35
P.Biehl postete
Sonja postete

warum muss der lack überhaupt nun wasserlöslich sein?

lg

sonja
Das ist wieder so ein EU-Schwachmaten-Firlefanz. Sogar im Reaparatursektor darf man keinen Acryllack mehr hernehmen und Wasserlack bildet bei hoher Luftfeuchtigkeit leider diese Orangenhaut. Daher ist der Reparatursektor damit ziemlich schlecht dran.

Lösung:

Acrylfarbe in der Schweiz mischen lassen und hier dem Lackierer in die Hand drücken. Die freuen sich richtig drüber wieder mal was ordentliches verarbeiten zu können. Das Resultat ist viiieeel besser.
das darf man dann? oder lieber gleich in der schweiz lackieren lassen? wer wäre da die richtige adresse?

lg

sonja

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Re: Subject

02 Aug. 2010 14:05
#36
Sonja postete

warum muss der lack überhaupt nun wasserlöslich sein?

lg

sonja
Das ist wieder so ein EU-Schwachmaten-Firlefanz. Sogar im Reaparatursektor darf man keinen Acryllack mehr hernehmen und Wasserlack bildet bei hoher Luftfeuchtigkeit leider diese Orangenhaut. Daher ist der Reparatursektor damit ziemlich schlecht dran.

Lösung:

Acrylfarbe in der Schweiz mischen lassen und hier dem Lackierer in die Hand drücken. Die freuen sich richtig drüber wieder mal was ordentliches verarbeiten zu können. Das Resultat ist viiieeel besser.
Grüße!

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Re: Subject

02 Aug. 2010 14:03
#37
Kommt drauf an, wie man Orangenhaut definiert. Beim Spiegeln im Fahrzeug sieht man die Konturen von winzigen Wellen leicht verwischt, das nennt man schon "Orangenhaut".
Wasserlösliche Lacke müssen aus Gesundheits- und Umweltschutzgründen eingesetzt werden.

Ein erfahrener Auto-Mechaniker hat mir zufällig vor Kurzem erklärt, dass heutzutage jede Lackierung (auch die von Audi?) einen gewissen sog. Orangenhauteffekt hat. Der sei auch erwünscht, weil dadurch die Unregelmäßigkeiten, die die Bleche haben, nicht so auffallen.

Wenn man das Auto neben eine Gerade stellt, dann kann man an der Spiegelung der Geraden im Blech schnell erkennen, wie gerade das Blech ist; in der Regel sieht man Wellenlinien.
Die Suche nach dem makellosen Lack erinnert an die Suche nach dem Heiligen Gral; sie hat durchaus etwas neurotisches, denn wer die Sache zu Ende denkt, der weiß, dass es den perfekten Lack nicht gibt, und wenn es ihn doch gäbe, dann müsste das Auto in einen sterilen staubgefilterten Raum gestellt werden, denn selbst das Überziehen der besten und teuersten Schutzhülle verursacht feinste Oberflächenverletzungen. Waschen und Polieren sowieso.
Also Leute: Seht zu, dass das Blech nicht rostet, im Lack keine Sandkörner verarbeitet sind und freut Euch über Form, Farbe und Funktion der Fahrzeuge. Darauf kommt es doch an, oder?

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Re: Subject

02 Aug. 2010 12:40
#38
und wenn dem nicht so gewesen wäre, hattest du das sicher auch bemängelt, oder?

ich finde ehrlich gesagt auch nicht, dass das nur ein leichter mangel ist. es mag vielleicht nicht wichtig sein, für die sicherheit des autos, aber ein niegelnagelneues auto darf meiner meinung nach keine orangenhaut haben. das würde mich persönlich gravierend stören und ziemlich ärgern. auch wenn ein auto frisch vom lackierer kommt, erwarte ich doch einen besseren lack, als vorher.?! sonst müsste ich mein auto auch nicht frisch lackieren lassen.

warum muss der lack überhaupt nun wasserlöslich sein?

lg

sonja

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Re: Subject

02 Aug. 2010 12:18
#39
Mein Audi ist glatt lackiert.

Andreas

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Re: Subject

02 Aug. 2010 11:22
#40
na super. aber noch nicht rechtskräftig. würde ich deinem lackierer mal unter die nase halten, dass zwar orangenhaut vorkommt, aber dass es ein mangel ist, der behoben werden muss.

wie lange mag es dauern, bis karlsruhe das bestätigt?

lg

sonja

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