Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
20 Sep. 2018 17:52GeroldRöben schrieb: Hallo Markus,
das war vom SM Club de France auch sicherlich nicht so beabsichtigt. Diese Fehler merkt man oft erst hinterher. Das Nachfertigen von Ersatzteilen ist schon ein sehr diffiziles Geschäft, auch wir haben da (gottseidank wenige) schlechte Erfahrungen gemacht. Wir nehmen solche Produkte dann allerdings aus dem Verkauf. Wenn allerdings ein Zwischenhändler die dann weiterverkauft, steckt der Club dann auch nicht mehr drin. Normalerweise sind auch die Teile vom SM Club de France gut, ewig halten natürlich auch nachgefertigte Ersatzteile nicht. Wenn ich so unsere Teile mit manchen Nachfertigungen z.B. für englische Fahrzeuge vergleiche, dann ist unsere Qualität schon sehr gut. Wir versuchen eigentlich immer, die höchste Qualität hinzubekommen, auch wenn es manchmal etwas teurer ist, spart Einbaukosten.
Beste Grüße nach Wien
Gerold
Da bin ich ganz deiner Meinung, bzw ist das absolut in meinem Sinne. Ich schau eh immer erst in der Teileliste, ob es das Ersatzteil im Club gibt, erst wenn nicht, geh ich anderswo auf die Suche. Ich zahl lieber mehr Geld für ein Teil, als jedes Jahr ein neues zu günstigeres zu kaufen. Vor allem bei den "lebenswichtigen" Teilen!
Leider gibt es ja nicht alles, Gebisse z.B. und das LHM Reservoir würd ich mir als nachgefertigtes Ersatzteil wünschen, da findet man nur gebrauchtes bzw. verbeultes Zeugs...
Grüße zurück,
Markus
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- GeroldRöben
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
21 Sep. 2018 09:54die Gebisse sind technisch sehr kompliziert und äußerst schwer nachzufertigen. Immanuel hat mal versucht, die kleinen "Plastikhämmer" nachzufertigen, dann könnte man die evtl. überholen. Vielleicht kann er ja mal seine Erfahrungen posten.
LHM Reservoire lassen sich ganz gut gebraucht aufbauen und sind eigentlich öfter zu bekommen. Die Nachfrage wäre im Moment für eine Nachfertigung viel zu gering. Dafür gibt es den Einfüllstutzen und die Tüllen für die Leitungen neu, so dass man sich ein gebrauchtes Reservoir gut aufarbeiten kann.
Beste Grüße
Gerold
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
21 Sep. 2018 21:30 - 21 Sep. 2018 21:39Hab dann den ganz alten wieder eingebaut, der früher drin war (sieht ähnlich aus wie der vom französischen Club). Mit dem läuft der Motor tadellos, schnurrt wie ein Kätzchen, nimmt gut Gas an und beschleunigt wie gewohnt. Was kann denn das jetzt sein? Ich hab das Gefühl, der Motor läuft mit dem neuen nur auf ein paar Zylindern... habs auch mit zwei verschiedenen Verteilerkappen probiert, gleiches Verhalten.
Fotos vom neuen anbei...
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- klaus schwaller
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
21 Sep. 2018 22:36Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Andy
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
22 Sep. 2018 09:18 - 22 Sep. 2018 09:19Da muss man nicht gleich auf eine Alternative umrüsten, vor allem, wennd er Fehler noch nicht klar ist.
Für solche Fälle habe ich noch einen zweiten und dritten Rotor zum Versuchen.
Geh doch mal dem Kontakt zwischen Kontaktkohlen und Leiterbahn auf die Spur. Leiterbahnen vorsichtig reinigen, Kohlen evtl am Ende? Neue Kohlen in Kappe einstecken?
Andreas
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- Carsten
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
22 Sep. 2018 09:57Carsten
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
22 Sep. 2018 15:40Andy schrieb: Um das mal festzuhalten: Auch die originale Zündung funktioniert ohne Probleme, wenn richtig eingestellt.
Da muss man nicht gleich auf eine Alternative umrüsten, vor allem, wennd er Fehler noch nicht klar ist.
Für solche Fälle habe ich noch einen zweiten und dritten Rotor zum Versuchen.
Geh doch mal dem Kontakt zwischen Kontaktkohlen und Leiterbahn auf die Spur. Leiterbahnen vorsichtig reinigen, Kohlen evtl am Ende? Neue Kohlen in Kappe einstecken?
Andreas
Sehe ich genauso, solange man noch einigermaßen Teile für die orignale Zündung bekommt, hab ich nicht vor auf was anderes zu wechseln. Auch mit den moderneren Zündungen gibts ja teilweise ziemliche Probleme, siehe nur 1-2-3.
Hab die Versuche ja mit zwei Rotoren gemacht, der alte (mind. älter als 20 Jahre) funktioniert tadellos, der neue von unserem Club fast gar nicht. Die Verteilerkappe ist grad ein Jahr alt, NOS, daran wird es also auch nicht liegen, zumal sie ja mit er alten Funktioniert. Hab dann die originale alte Verteilerkappe (mit teilweise abgebrochenem Bakelit an den Zündkerzen Buchsen) drauf gegeben, exakt das gleiche Verhalten. Es kann also nur etwas mit dem Club Verteiler sein, Toleranzen gibts da ja wohl kaum, oder? Durchgemessen hab ich ihn, auf beiden Kontakten widerstandsloser Durchgang.
Vielleicht braucht die Zündung die Widerstände? Was haben die für einen Zweck gehabt? Entstörung?
Gruß,
Markus
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- Andy
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
22 Sep. 2018 17:02Oder er rennt auch nicht, dann musst Du weiter Fehler suchen.
- Steckt er tief genug drauf?
- Ist er nicht um 180° verdreht (geht okinool nicht wg Nasen/Schlitzbreiten auf der Welle)
- Vergleich mal das Wellenloch mit Geometrie genau mit neu/Okinoolrotor.
Hast Du mal den Rotor durchgemessen mit Widerstand, ob das in etwa wie der der anderen ist?
Andreas
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- Jochen SM-13
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
23 Sep. 2018 14:28(ich habe auch die Laubersheimer und damit bislang keine Probleme, aber ich bin auch erst 15 tkm damit gefahren)
Aber sicher hast Du recht, man kann die originale Zündung schon am Laufen halten und der Grund für die Rotorschmelze ist sie wohl nicht.
Halt´ uns weiter auf dem Laufenden, wir leiden mit!
Jochen
mschneebeck schrieb:
Sehe ich genauso, solange man noch einigermaßen Teile für die orignale Zündung bekommt, hab ich nicht vor auf was anderes zu wechseln. Auch mit den moderneren Zündungen gibts ja teilweise ziemliche Probleme, siehe nur 1-2-3.
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- mschneebeck
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
23 Sep. 2018 15:18Hallo Jochen,Jochen SM-13 schrieb: Na, ein bisschen beratungsresistent bist Du ja schon, Markus - wenn Du doch ein Zündungsproblem hast und Dir ein Vielfahrer und Vielzündungstester die Laubersheimer empfiehlt, da bringt der Verweis auf die Eintagsfliege 1-2-3 nix.
(ich habe auch die Laubersheimer und damit bislang keine Probleme, aber ich bin auch erst 15 tkm damit gefahren)
Aber sicher hast Du recht, man kann die originale Zündung schon am Laufen halten und der Grund für die Rotorschmelze ist sie wohl nicht.
Halt´ uns weiter auf dem Laufenden, wir leiden mit!
Jochen
Ich würde nicht sagen, dass ich beratungsresistent bin!
Ich bin nur kein Freund davon, ein ansonsten gut und langjährig funktionierendes Teil einfach auszutauschen, nur weil ich den Fehler nicht kenne.
Ich finde es wichtig, sein Auto zu "verstehen", denn sonst wird man mit einem Oldtimer, noch dazu einem so komplexen, nicht glücklich. Ich suche immer zuerst die Ursache, und wenn ich die kenne und es keine Alternative gibt, als auf ein neues Teil umzusteigen, bin ich der letzte, der das nicht tun würde!
Und wie du schon richtig sagst, der Grund für die Rotorschmelze ist der Verteiler wohl nicht. Und es wäre doch das ärgerlichste, wenn man die Zündung austauscht und nachher besteht das Problem immer noch!
Aber leiden tu ich nicht, schließlich fährt er ja, und den Fehler werd ich schon finden!
Gruß
Markus
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
24 Sep. 2018 12:36Ich hab mir gestern den Club-Verteiler mal hergenommen und ihn mit einer Schieblehre vermessen. Und zwar einmal den Abstand zwischen dem Ende der Verteilerfingerkontakte zur Mitte (bzw. zu gegenüberliegenden Seite der Wellenaufnahme) und dann den Abstand von den Verteilerfingerkontakten zur Oberkannte des Rotors. In beiden Fällen haben sich unterschiedliche Werte zwischen den beiden Kontakten ergeben (Anzahl Messungen > 5). Bei der Entfernung der Kontaktenden zur Rotormitte ist etwas mehr als 1 mm Differenz, bei den Abständen zur Rotoroberkannte sind es auch noch knapp 0,6 mm. Ich weiß jetzt nicht, was die erlaubten Toleranzgrenzen hier sind, aber mir scheinen die Abweichungen etwas zu groß zu sein, oder? Hab versucht, das mal auf den beiden Fotos aufzuzeichnen:
Außerdem ist der Unterschied in der Dicke der Kontaktenden auch mit bloßem Auge zu erkennen. Hinzu kommt, dass auf dem einen Kontakt Schleifspuren der Abnehmer in der Verteilerkappe zu erkennen sind und bei dem anderen nicht. Für mich passt das eigentlich ganz gut zu dem Symptom, dass der Motor zwar anspringt, aber Null Leistung hat, weil wahrscheinlich nur eine Zylinderbank korrekt funktioniert.
Weißt jemand ob die Wertetoleranzen für den Rotor noch okay sind? Denn wenn nicht, dann würde ich mir mal einen neuen vom Club bestellen und es mit dem probieren.
Gruß,
Markus
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- mschneebeck
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
28 Sep. 2018 09:51Danke,
Markus
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- GeroldRöben
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
28 Sep. 2018 10:38schick den Rotor bitte an Martin zurück und schreib ihm kurz rein wo die Meßunterschiede sind. Vielleicht kannst du die Beiträge hier auch ausdrucken und mit ins Paket legen. Wir müssen das dann beim Hersteller reklamieren. Die Rotoren werden einzeln gefertigt, vielleicht haben sich dort zu große Toleranzen ergeben. Du erhälst natürlich Ersatz.
Beste Grüße
Gerold
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
01 Okt. 2018 13:01danke, ja werd ich machen! Bin gespannt, was bezüglich des Herstellers dabei herauskommt! Wäre ja in dem Zusammenhang überhaupt auch interessant, welche Maße bzw. Toleranzen der Rotor haben darf, damit man ihn als Fehlerquelle entsprechend ein- oder ausgrenzen kann!
Beste Grüße,
Markus
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- klaus schwaller
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
07 Okt. 2018 13:55habe gerade einen originalrotor und den 200 euro clubrotor vermessen--beide weisen minimale toleranzen auf wie auf obigem bild. der unterschied ist aber , daß meine beiden rotoren funktionieren . ich bin zwar kein maschinenbauingenieur , bin jedoch sicher , daß überall wo bewegung ist auch ein geringes spiel sein muß . es sei denn man ist architekt oder diplombauingenieur und knallt alles fest!!!!!! :evil: .mschneebeck schrieb: einen schönen Wochenanfang wünsche ich!
Ich hab mir gestern den Club-Verteiler mal hergenommen und ihn mit einer Schieblehre vermessen. Und zwar einmal den Abstand zwischen dem Ende der Verteilerfingerkontakte zur Mitte (bzw. zu gegenüberliegenden Seite der Wellenaufnahme) und dann den Abstand von den Verteilerfingerkontakten zur Oberkannte des Rotors. In beiden Fällen haben sich unterschiedliche Werte zwischen den beiden Kontakten ergeben (Anzahl Messungen > 5). Bei der Entfernung der Kontaktenden zur Rotormitte ist etwas mehr als 1 mm Differenz, bei den Abständen zur Rotoroberkannte sind es auch noch knapp 0,6 mm. Ich weiß jetzt nicht, was die erlaubten Toleranzgrenzen hier sind, aber mir scheinen die Abweichungen etwas zu groß zu sein, oder? Hab versucht, das mal auf den beiden Fotos aufzuzeichnen:
Außerdem ist der Unterschied in der Dicke der Kontaktenden auch mit bloßem Auge zu erkennen. Hinzu kommt, dass auf dem einen Kontakt Schleifspuren der Abnehmer in der Verteilerkappe zu erkennen sind und bei dem anderen nicht. Für mich passt das eigentlich ganz gut zu dem Symptom, dass der Motor zwar anspringt, aber Null Leistung hat, weil wahrscheinlich nur eine Zylinderbank korrekt funktioniert.
Weißt jemand ob die Wertetoleranzen für den Rotor noch okay sind? Denn wenn nicht, dann würde ich mir mal einen neuen vom Club bestellen und es mit dem probieren.
Gruß,
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
07 Okt. 2018 14:54Relevant ist wenn überhupt, das maß des Sitzes des Rotors zwischen Welle udn kontakt, und nicht das zwischend er Scheidewand und dem Kontakt.
Andy
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- mschneebeck
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Re: Rotor vom Zündverteile durchgebrannt
12 Okt. 2018 12:08Gruß
Markus
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